Louise ist erste Vorsitzende einer Schweinebande von 24 Tieren.
Fünf Schweine lebten bei einem Bauer in Pension. Ihr Besitzer, offenbar drogensüchtig, verschwand irgendwann und kam für den Unterhalt der Tiere nicht mehr auf. Der Bauer fütterte die Schweine noch eine ganze Weile mit altem Brot, mistete sie jedoch nicht mehr, so dass sie über eine längere Zeit im Dreck standen. Für die reinlichen Tiere ein Desaster. Schliesslich meldete sich der Bauer dann aber beim zuständigen Veterinäramt. Dieses wollte die Schweine nicht und gab in der Folge die Tiere zur Schlachtung frei. Anstatt im Schlachthaus landeten die Tiere aber auf dem Hof unserer Tierärztin, wo sie erstmal gesundgepflegt wurden und, wie könnte es anders sein, auch noch Nachwuchs bekamen. Sämtliche Sauen, so auch Louise, waren nämlich bei Übername bereits tragend.
Nun sind aus den fünf Schweinen deren 24 geworden, alle Ferkel durften bleiben, aber natürlich wird es nun keinen Nachwuchs mehr geben. Mit 24 Schweinen haben wir genug Schwein gehabt…
Louise und ihre Gruppe leben in einem festen Rottenverband mit hoher sozialer Struktur. Es fehlen nur noch Paten, die tierische Freude daran haben, dass diese Tiere so viel Schwein hatten.

