|
Japan: Hilfe für Tiere in Not |
|
Montag, 21. März 2011 |
Hilfsaktionen für die Opfer der Katastrophen in Japan rollen auf der ganzen Welt an. Dienen sie in erster Linie der Rettung der vielen in Not geratenen Menschen, ist es doch auch wichtig, dabei die Tiere nicht zu vergessen. Viele Menschen in Japan haben ihr Heim verloren oder verlassen müssen und wissen nicht wohin mit ihren geliebten Haustieren. NetAP unterstützt lokale Tierschutzorganisationen, die sich dieser Tiere annehmen, bis sich die Menschen wieder selber um sie kümmern können. Damit diese Tiere eine Zukunft haben und damit die Menschen sich nicht auch noch um die Sicherheit ihrer geliebten Tiere sorgen müssen.  Möchten Sie uns bei unserer Hilfe für Japans Tiere unterstützen? Dann spenden Sie bitte mit dem Stichwort „Japan“ auf das Postkonto: 85-788418-5. Vielen Dank!
|
|
Kastrationsaktion Toskana |
|
Donnerstag, 17. März 2011 |
Erneut konnten durch NetAP 16 toskanische Strassenkatzen kastriert, von Parasiten befreit und medizinisch versorgt werden. Angelika, die die Katzen vor Ort betreut, hat sich riesig gefreut. Mittlerweile umfassen ihre Katzengruppen rund 50 Tiere an drei Standorten und immer wieder kommen neue dazu. Einerseits spricht es sich wohl bei den Streunern rum, dass sich da jemand um ihr Wohlbefinden kümmert, andererseits werden aber auch immer wieder Katzen bei Angelika ausgesetzt. Dank NetAP gibt es in den Gruppen aber keine unkastrierten Tiere und durch das grosse Engagement von Angelika sind alle Katzen wohlgenährt, gesund und zufrieden.
Ferner ist es Angelika gelungen, weitere Personen in der Nachbarschaft für die Anliegen der Katzen zu sensibilisieren. Nicht nur leistete sie Überezeugungsarbeit in Bezug auf die Wichtigkeit von Kastrationen. Sie fand auch Menschen, die sich bereit erklärten, sich ebenfalls für ein paar Streuner einzusetzen und bei einem Notfall Angelikas grosse Gruppe mitzubetreuen. Ein nicht zu unterschätzender Erfolg! Die Abhängigkeit von nur einer Person ist für solche Projekte immer ein grosses Risiko. Dank der Überzeugungsarbeit und dem Durchhaltewillen von Angelika konnte hier ein Meilenstein gesetzt werden.
Gerne würden wir die Tiere auch impfen lassen. Denn die in Freiheit lebenden Tiere leiden schnell unter dem nasskalten Winterwetter und neigen zu Katzenschnupfen. Auch möchten wir einer allfälligen Seuche vorbeugen. Dafür brauchen wir aber Ihre finanzielle Unterstützung. Helfen Sie uns, den toskanischen Katzen zu helfen und spenden Sie mit dem Stichwort "Katzen Toskana". Herzlichen Dank! |
|
Im Einsatz für Pferde – Freiwillige Helfer gesucht |
|
Freitag, 11. Februar 2011 |
Pferde sind auch in Italien sehr beliebt. Als Reitpferde, Sportpferde, Arbeitspferde und vor allem auch als Fleischlieferanten. Ein Tier, welches so vielseitig genutzt werden kann, wird leider auch viel zu oft ausgebeutet. Geschunden, gequält, vernachlässigt, missbraucht hat es vielleicht das Glück, dass eine Tierquälerei entdeckt und angezeigt wird. Auch NetAP wurde in Italien schon mit tierquälerischem Verhalten gegenüber Pferden konfrontiert und ging deshalb der Frage nach, was mit Einhufern, die nach dem italienischen Gesetz 189/2004 (Tierquälerei) beschlagnahmt werden, passiert. Dabei stiessen wir auf eine Tierschutzorganisation, deren Engagement für diese Tiere unvergleichlich ist und die wir zukünftig entsprechend unterstützen wollen.  Â
Eingebettet in die idyllische Landschaft der Toskana befindet sich eine Auffangstation für misshandelte und beschlagnahmte Pferde, die „Italian Horse Protection Association“ („IHP“). Auf gut 100 ha leben über 60 Pferde in Herden in grösstmöglicher Freiheit und erholen sich von den physischen und psychischen Strapazen der Vergangenheit. Aber auch andere Tiere wie Mulis, Esel und vier Kühe haben hier ein Paradies gefunden. Â
IHP setzt sich aber auch für ein besseres Verständnis der Bedürfnisse der Pferde in der Bevölkerung, in der Politik und in der Veterinärmedizin ein. Auch „Pferdefreunde“ und „Pferdekenner“ haben leider allzu oft nur ein eingeschränktes Wissen darüber, was ihr Tier für ein artgerechtes Dasein wirklich braucht. Aufklärungsarbeit gehört deshalb zum Fokus der jungen, äusserst dynamischen und effektiven Organisation. Die Zusammenarbeit mit Universitäten sowie das Anbieten von Führungen für Schulen und Private gehören entsprechend ebenso zum „daily business“ wie das Versorgen und Pflegen der zahlreichen geretteten Vierbeiner.Â
IHP befasst sich ausserdem mit der Pferdekrankheit „Ansteckende Blutarmut der Einhufer“ (auch Equine Infektiöse Anämie, EIA genannt). Die Ansteckende Blutarmut der Einhufer ist in der Meinung von IHP eine Krankheit, die als weit gefährlicher eingestuft wird, als sie tatsächlich ist. IHP stützt
ihre Meinung auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die auch in einer wissenschaftlichen Kooperation von IHP und der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität von Perugia entstehen. Mit der Zustimmung lokaler Veterinärbehörden und gemäss der gültigen Normen ist IHP das einzige aktive Zentrum, in dem Pferde, bei denen mittels des Coggins-Tests die Krankheit nachgewiesen wurde, in einem isolierten Paddock unter für Pferde geeigneten Bedingungen leben können.
Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, ist IHP nicht nur auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Viel mehr braucht es auch tatkräftige und motivierte Menschen, die für eine gewisse Zeit Freiwilligenarbeit vor Ort verrichten möchten. Diese umfasst die tägliche Überprüfung des Zustandes aller Tiere, die Behandlungen der Tiere nach tierärztlichen Vorgaben, die Kontrolle der Futter- und Wasserstellen, die Beobachtung und Meldung von Veränderungen bei den Tieren oder im Umfeld der Tiere und vieles mehr. Â
Die Liebe und der Respekt für die Tiere, der Wille anzupacken, die Lust auf gute Taten in einer traumhaften Umgebung in Gemeinschaft mit netten Leuten, eine PKW-Fahrerlaubnis, etwas Erfahrung im Umgang mit Pferden und absolute Zuverlässigkeit sind die Kernvoraussetzungen für einen solchen Freiwilligeneinsatz. Die Unterkunft wird von IHP offeriert, für alle anderen Ausgaben (Reisekosten, Essen, Versicherungen etc.) ist man persönlich zuständig.  Die Tiere, die bei IHP ein Zuhause gefunden haben, wurden früher vernachlässigt und/oder misshandelt, und brauchen deshalb viel Geduld, Zuneigung und Pflege. Schlechte Erfahrungen haben sie geprägt - bei IHP sollen sie nur noch gute Erfahrungen sammeln.  NetAP sucht für IHP Freiwillige Helfer. Bei Interesse und für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Â
|
|
Petition: Stop Long Animal Transports |
|
Mittwoch, 09. Februar 2011 |
Unzählige Tiere werden zum Zweck der Schlachtung oder der Mast unter unannehmbaren Bedingungen auf den Strassen Europas transportiert. Sie leiden unter Hunger und Durst, Hitze und Stress. Das grösste Problem ist die Länge der Transporte. Die derzeitige Gesetzgebung der EU erlaubt Transporte von mehreren Tagen über tausende von Kilometern. Ein Zustand, der nicht länger hingenommen werden darf. Animals' Angels hat eine Petition gestartet, damit die Zeit, die die Tiere transportiert werden, auf maximal acht Stunden beschränkt wird.
NetAP unterstützt die Aktion „8hours“ von Animals' Angels. Ziel ist es 1'000'000 Unterschriften zu sammeln, damit das Leid der Tiere auf den Strassen Europas endlich aufhört.
Den Vollzugsbehörden ist längst bekannt, dass Langstreckentransporte für die Tiere qualvoll sind. Bereits im Jahr 2002 hat der wissenschaftliche Ausschuss "Tiergesundheit und artgerechte Tierhaltung" der europäischen Kommission einen Bericht über den Schutz von Tieren während des Transports veröffentlicht. Das Fazit: Tiertransporte sollten als Grundregel so kurz wie möglich sein. Diese Empfehlung blieb jedoch in der gegenwärtigen Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates unberücksichtigt!
Die Europäische Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates liegt momentan der Europäischen Kommission zur Evaluierung vor. Der Ausgang der Prüfung entscheidet darüber, ob auch zukünftig in Europa Tiere unter qualvollen Langstreckentransporten leiden werden oder nicht. Ziel von „8hours“ ist es eine Million Unterschriften zu sammeln, um eine klare Botschaft an Politik und Landwirtschaft zu senden: Lebende Tiere, die für Mast und Schlachtung bestimmt sind, dürfen höchstens acht Stunden transportiert werden.
Animals' Angels kämpft seit 12 Jahren gegen unakzeptable Zustände bei Tiertransporten. Die InspektorInnen haben tausende Tiere gesehen, jedes einzelne mit seiner individuellen Persönlichkeit. Ihre Qualen müssen aufhören. Helfen Sie mit, diese Ungerechtigkeit zu beenden.
Unterschreiben Sie noch heute die Petition auf www.8hours.eu/Â und fordern Sie Ihre Freunde auf, dasselbe zu tun.
|
|
Aufruf: Einsatz für Tiere in Thailand |
|
Montag, 07. Februar 2011 |
|
Im Auftrag von NetAP besuchte der Tierarzt, Dr. Enrico Clavadetscher, die Tierschutzorganisation „Lanta Animal Welfare“ kurz „LAW“ genannt, auf der südthailändischen Insel Ko Lanta, ungefähr zwei Autostunden südlich der Insel Phuket.
Die Ziele dieser jungen, aber sehr effizienten Organisation decken sich mit dem Fokus von NetAP: Die Not der zahlreichen Strassentiere zu lindern und ihre Lebenssituation langfristig zu verbessern.
Dr. Clavadetscher konnte sich vor Ort überzeugen, dass LAW äusserst gewissenhaft arbeitet und sich mit Herz und Seele und vor allem mit viel Begeisterung tatkräftig für die Inseltiere einsetzt.
Durch Kastrationen wird die Anzahl unerwünschter Hunde und Katzen langfristig reduziert, ausserdem werden kranke und verletzte Tiere so gut es geht in der Tierklinik der Organisation behandelt und versorgt. Aufgrund des Tierärztemangels in Thailand ist jedoch leider kein Tierarzt täglich vor Ort. Umso mehr haben sich die lokalen Tierschützer gefreut, dass Enrico Clavadetscher für kurze Zeit aktiv in der Klinik mitgearbeitet hat.
Die einheimische Bevölkerung hat spezielle Methoden zur Reduzierung der Hunde- und Katzenpopulation. Eine sehr populäre Methode ist das Auslegen von vergifteten Ködern. Aber auch das Aussetzen von Jungtieren auf der stark befahrenen Hauptstrasse oder auf einem Felsvorsprung am Meer sind beliebte „Entsorgungsmethoden“. Verkehr und Flut beenden so manches Katzen- und Hundedasein, ohne dass der „Entsorger“ aktiv töten muss.
Auf Ko Lanta leben vor allem Buddhisten und Muslime. Der Buddhismus sagt, man solle alles Leben ehren, keines nehmen. So kommt es, dass euthanasieren nicht erlaubt ist, jedoch vergiften schon, denn das Tier entscheidet sich schliesslich selber, den vergifteten Köder zu fressen. Und das Überfahrenwerden auf der Strasse oder das Ertrinken in der Flut passiert den Tieren, es wurde ihnen nicht zugefügt und ist deswegen für viele Buddhisten durchaus mit ihrem Glauben zu vereinbaren. Muslime auf Ko Lanta betrachten insbesondere Hunde als schmutzige Tiere und scheuen sich deshalb leider auch nicht davor zurück, „Säuberungsaktionen“ durchzuführen und die Tiere zu erschiessen, zu vergiften oder anderweitig zu töten oder zu verletzen.
Bis heute haben die Tierschützer auf Ko Lanta bereits über 1000 Tiere kastriert. Ausserdem sorgt LAW für die Aufklärung der Menschen in Bezug auf die Behandlung der Tiere und die Vorteile von Kastrationen. Immer mehr Menschen erscheinen heute mit ihren Tieren in der kleinen Tierklinik. Junie Kovacs, die Gründerin von LAW finanziert einen Teil der Kosten durch das Anbieten von Kochkursen für Touristen in ihrer Kochschule „Time for Lime“. Obwohl diese sehr gerne und gut besucht werden, ist LAW dennoch auf Spenden und Volontäre angewiesen, um all die Aktivitäten in Sachen Tierschutz aufrecht erhalten zu können.
NetAP  sucht aus diesem Grund Freiwillige, die sich auf Ko Lanta für das Wohl der Tiere einsetzen möchten. Interessierte haben folgende Möglichkeiten:
Möglichkeit 1:
Sie haben Ferien auf Ko Lanta geplant und haben etwas Zeit übrig? Gehen Sie mit den Hunden von LAW spazieren. Die Tiere freuen sich über jede Extrabeschäftigung. Sprechen Sie mit dem Management Ihres Hotels. Bitten Sie um Hilfe für LAW. Wenn das Hotelmanagement merkt, dass die Touristen Freude an der Arbeit von LAW haben, ist der Anreiz, die Arbeit von LAW zu unterstützen umso grösser. Sie beobachten Streuner in oder um Ihr Hotel? Melden Sie diese LAW. LAW ist darauf angewiesen, dass Streuner aktiv gemeldet werden. Und vielleicht übernehmen Sie sogar die Kosten für die Kastration?
Möglichkeit 2
LAW sucht vor allem Freiwillige, die etwas länger auf Ko Lanta bleiben und sich für die Tiere einsetzen möchten.
Sie sind Tierarzt? Ihr Einsatz in der Klinik ist mehr als Willkommen. Für Details nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Sie sind Tierfreund? In der Klinik werden viele Helfer benötigt für all die täglichen Arbeiten wie Füttern, Spazieren, Putzen, Behandeln, Spielen, Assistenzarbeiten, Empfang, Einfangen von Streunern und vieles mehr.
Alle Freiwilligen kriegen eine einfache, aber saubere und bequeme Unterkunft, lernen viel über Land und Leute und gewinnen nebst unvergesslichen Erfahrungen sicher auch neue Freunde fürs Leben.
Sehr willkommen sind natürlich auch Spenden. Wenn Sie die Aktivitäten von LAW finanziell unterstützen möchten, spenden Sie unter dem Stichwort „LAW“ auf das NetAP Postkonto 85-788418-5. Ihre Spende wird 1:1 an Lanta Animal Welfare weitergeleitet.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns oder direkt Lanta Animal Welfare
|
|
Notfall: Impfstoff für thailändische Strassenhunde |
|
Donnerstag, 16. Dezember 2010 |
|
Im November 2010 besuchte Dr. med. vet. Enrico Clavadetscher im Auftrag von NetAP die thailändische Tierschutzorganisation Soi Dog Foundation in Phuket und überzeugte sich vor Ort von ihrer Seriosität und Effizienz. NetAP ist mit Soi Dog in Kontakt seit dem Tsunami im Jahr 2004 und unterstützt deren Bemühungen, möglichst viele Strassenkatzen und Hunde zu kastrieren, mit einem regelmässigen Beitrag.Â
Nun ist in Phuket die grösste Staupewelle seit Jahren ausgebrochen. Soi Dog braucht dringend Mittel, um einer Epidemie vorzubeugen. Rund um die Uhr wird zur Zeit gearbeitet um Massenimpfungen durchzuführen.Â
Seit langem wird jeder Hund, der bei Soi Dog eintrifft gegen Tollwut geimpft. Dies führte zur Ausrottung der Tollwut in Phuket und die Insel wurde zur ersten tollwutfreien Provinz erklärt. Die finanziellen Mittel fehlten aber, um die Hunde auch gegen Staupe zu impfen. Bisher tauchte die Staupe nur an wenigen Stellen auf und konnte dort durch gezielte Massnahmen jeweils sofort eingedämmt werden. Nun aber breitet sich die Krankheit über die gesamte Insel aus. Die hoch ansteckende Krankheit führt in der Regel zu einem langsamen und qualvollen Tod. Das Virus breitet sich sehr rasch aus. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich direkt durch Kontakt beim Belecken oder durch Tröpfcheninfektion. Aber auch eine indirekte Übertragung durch die Aufnahme von infiziertem Futter oder Wasser ist möglich. Einziger Weg eine solche Krankheit auszurotten ist eine flächendeckende Impfung.Â
Die Kosten für eine solche Aktion sind beträchtlich. Eine Impfung kostet 105 Baht, jeder Hund brauch zwei Impfungen, im Abstand von zwei Wochen. Ein Test um zu prüfen, ob der Hund bereits Staupe hat, kostet 200 Baht. Damit belaufen sich die Kosten pro Hund auf ca. 11 $. Ist ein Hund positiv auf Staupe getestet, braucht er eine 7 tägige Behandlung. Die Medikamente dafür kosten 1750 Baht. Ausserdem braucht er in dieser Zeit ein hoch proteinhaltiges Futter. Die Heilungskosten belaufen sich somit auf ca. 2000 Baht, also auf etwa 67 $.
Soi Dog braucht ganz dringend unsere Hilfe. Unser Ziel ist es, bis Weihnachten mind. 100 Impfungen und zusätzlich zehn Behandlungen kranker Tiere finanzieren zu können. Bitte unterstützen Sie unser Engagement für die thailändischen Strassenhunde!Â
|
|
Dringend: Hilfe für Strassenkatzen in Indien |
|
Montag, 13. Dezember 2010 |
|
Die Katze ist in Indien nichts wert. Viele Inder mögen keine Katzen und machen den Tieren das Leben unvorstellbar schwer. Strassenkatzen werden regelmässig eingefangen und gegessen. Oder sie werden von Schlangen, Hunden oder Affen getötet, von Autos oder anderen Fahrzeugen überfahren oder sie sterben an Hunger und Krankheiten. Â
Unsere Partnerorganisation VSPCA braucht dringend ein neues Katzenheim. Der Bau dieses Heims kostet umgerechnet $ 22'000.— und soll zusätzlichen hundert Katzen einen artgerechten Platz bieten. Ausserdem will man noch mehr Kastrationsaktionen durchführen.
Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung! Bitte helfen Sie uns bei der Finanzierung des neuen Katzenheims und weiterer Kastrationen. Â
Vielen Dank für Ihren Beitrag! |
|
3. Hilfsgüterlieferung für Katzen in Italien |
|
Samstag, 27. November 2010 |
Auch im November konnte NetAP fast eine halbe Tonne Hilfsmaterial für Strassenkatzen nach Italien schicken. Ein Mitglied übernahm auf eigene Kosten Transport und Lieferung bzw. Verteilung. Futter, Katzensand, Mittel gegen Parasiten, Frotteetücher und Transportboxen, die auch als Schlafgelegenheit genutzt werden, erfreuten das Herz zahlreicher Vierbeiner und lokaler Tierschützerinnen.
Die Not der Tiere wird ab Herbst jeweils massiv grösser, da die Touristen wegbleiben und somit die Futtersuche um ein Vielfaches erschwert wird. NetAP setzt sich weiterhin dafür ein, dass möglichst viele Tiere kastriert und medizinisch versorgt und wo immer möglich kontrollierte Futterstellen eingerichtet werden.
Dafür sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir sammeln laufend Hilfsgüter und Spenden für die Samtpfoten. Unser nächster grosser Einsatz wird uns im Januar in die Toskana führen. Wir hoffen, dass wir unser Auto wieder bis unters Dach werden füllen können. |
|
Aufruf: Lassen Sie Ihre Katzen chippen! |
|
Montag, 18. Oktober 2010 |
|
Schätzungsweise 80% der Haustiere, die in der Schweiz verschwinden, sind Katzen. Angesichts dieser Tatsache erstaunt es eigentlich sehr, dass es nur für Hunde, nicht aber für Katzen, eine Chip-Pflicht gibt. Die Katze zu chippen lohnt sich auf jeden Fall. Tierärzte, Polizei, Tierrettungsdienst und viele Tierschutzorganisationen sind in der Regel mit Chip Lesegeräten ausgestattet. Wird ein Tier aufgefunden, kann der Halter, dank des Chips, rasch gefunden und das Tier zu ihm zurückgebracht werden. Wird ein verletztes Tier gefunden, kann der Tierarzt sofort mit dem Halter Kontakt aufnehmen um die notwendige Behandlung zu besprechen, ohne das wertvolle Zeit verloren geht.
In Zusammenarbeit mit mit der Gesellschaft Schweizer Tierärzte und der Registrierungsstelle ANIS führen viele Tierärzte im November 2010 eine Katzen Chip Aktion durch und gewähren auf Markierung und Registrierung einen Rabatt. NetAP empfiehlt jedem Katzenhalter, diese Aktion zu nutzen und die Vierbeiner chippen zu lassen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt!
|
|
Katzen kastrieren statt töten! |
|
Freitag, 15. Oktober 2010 |
|
Auch in der Schweiz leben viele verwilderte Katzen für die sich niemand verantwortlich fühlt und die in der Regel zweimal jährlich Junge bekommen. Sie leben auf Industriegeländen, in Schrebergärten, auf Bauernhöfen und wenn sie Glück haben, werden sie manchmal von Tierfreunden gefüttert. Werden es zuviele Katzen, werden sie oft getötet, dabei wäre die Lösung des Problems so einfach: Kastrieren statt Töten!
NetAP fängt laufend verwilderte Katzen ein und lässt sie in Zusammenarbeit mit lokalen Tierärzten kastrieren. Auch suchen wir regelmässig das Gespräch mit Bauern, um sie von den Vorteilen der Kastration zu überzeugen.
Damit wir auch weiterhin effektiven Tierschutz leisten können brauchen wir dringend Ihre Unterstützung. Wir suchen laufend Hilfsgüter wie Transportkörbchen, Futter, Anti-Parasitenmittel, etc. Ausserdem benötigen wir unbedingt weitere Katzenfallen, damit wir auch grössere Katzenkolonien in kurzer Zeit einfangen können.
Gibt es in Ihrer Umgebung verwilderte Katzen und kümmert sich niemand um die Kastration der Tiere? Zögern Sie bitte nicht, mit uns in Kontakt zu treten! Wir planen, organisieren und/oder unterstützen Kastrationsaktionen in der ganzen Schweiz.
|
|
|