Petitionen
Stoppt die gewaltsame Beschlagnahmung der Tiere bei WFFT

Bitte unterschreiben Sie hier. Mehr Infos Situation bei WFFT finden Sie laufend unter News.

Palio in Italien: Tierquälerei unter dem Deckmantel der Tradition


Nicht nur beim Stierkampf werden unter dem Deckmantel der Kultur und Tradition Tiere gequält. Jährlich finden in Italien zahlreiche so genannten „Palii“ statt, bei welchen es darum geht, mittelalterliche Traditionen nachzuahmen, beispielsweise durch Kostümumzüge, Spiele oder Theater. Die meisten „Palii“ beinhalten aber auch einen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Quartieren der Stadt, welcher seinen „Höhepunkt“ in einem Pferderennen (manchmal auch Eselrennen o.ä.) findet. Dieses Rennen findet jedoch nicht auf einer Pferderennbahn statt: nein, die Tiere werden durch die engen Gassen gehetzt, deren Untergrund meist aus Pflastersteinen, Sand oder Asphalt besteht, schwere Verletzungen sind entsprechend vorprogrammiert.

Die „Palii“ werden zwar im Namen der Tradition durchgeführt, in Wirklichkeit geht es jedoch längst um ganz andere Dinge. So stellen „Palii“ Touristenattraktionen dar und sind eine ausserodentlich wichtige Finanzquelle für die Organisatoren. Die grosse Anzahl verletzter oder teilweise gar toter Tiere (im Jahr 2010 starben am „Palio di Siena“ nach offiziellen Angaben 49 Pferde) zeigen deutlich, dass es den Organisatoren in keiner Art und Weise um das Wohl der Tiere geht.

Unsere Freunde der Tierschutzorganisation Italian Horse Protection Assosiation (IHP) haben es sich zum Ziel gesetzt, das Leiden der Tiere bei den „Palii“ zu bekämpfen. Sie fordern die Regierung auf, die Pferderennen an den „Palii“ zu verbieten. Die„Palii“ wären eigentlich schöne, kulturelle Anlässe, würden sie nicht durch die Ausbeutung der Tiere überschattet. Da die Stimmen in Italien, welche sich gegen die Pferderennen wehren, von den Politikern nicht gehört werden, gelangt die IHP nun an andere Länder, um diese aufzufordern, sich deutlich gegen die Pferderennen auszusprechen. Die Politiker sollen merken, dass die Ausbeutung der Tiere den Ruf Italiens schädigen. Aus diesem Grund lancierte die IHP die Petition zur Abschaffung der Pferderennen bei den „Palii“, wobei Unterschriften von Personen ausserhalb Italiens besonders wichtig sind.

Bitte unterstützen auch Sie diese Petition und erheben Sie noch heute Ihre Stimme! Diese Grausamkeit darf nicht mehr länger toleriert werden. Unterschreiben Sie hier.

8hours- Stop long animal transports

Update: Wir haben die Millionengrenze am 2.1.2012 überschritten! Vielen Dank allen die Ihre Stimme gegen diese qualvollen Langzeittransporte erhoben haben. Und ein riesiges Dankeschön allen freiwilligen Helfern, die unzälige Unterschriften gesammelt haben in der Schweiz, aber auch im Ausland. NetAP konnte dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Million beitragen. Allein in der Schweiz haben 36'000 Menschen unterschrieben!


8hours_low-res_3c Unzählige Tiere werden zum Zweck der Schlachtung oder der Mast unter unannehmbaren Bedingungen auf den Strassen Europas transportiert. Sie leiden unter Hunger und Durst, Hitze und Stress. Das grösste Problem ist die Länge der Transporte. Die derzeitige Gesetzgebung der EU erlaubt Transporte von mehreren Tagen über tausende von Kilometern. Ein Zustand, der nicht länger hingenommen werden darf. Deshalb wurde die Petition "8hours"gestartet, damit die Zeit, die die Tiere transportiert werden, auf maximal acht Stunden beschränkt wird.

NetAP unterstützt die Aktion „8hours“ . Ziel ist es 1'000'000 Unterschriften zu sammeln, damit das Leid der Tiere auf den Strassen Europas endlich aufhört.

SPANIE1 Den Vollzugsbehörden ist längst bekannt, dass Langstreckentransporte für die Tiere qualvoll sind. Bereits im Jahr 2002 hat der wissenschaftliche Ausschuss "Tiergesundheit und artgerechte Tierhaltung" der europäischen Kommission einen Bericht über den Schutz von Tieren während des Transports veröffentlicht. Das Fazit: Tiertransporte sollten als Grundregel so kurz wie möglich sein. Diese Empfehlung blieb jedoch in der gegenwärtigen Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates unberücksichtigt!

IT_Poultry Die Europäische Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates liegt momentan der Europäischen Kommission zur Evaluierung vor. Der Ausgang der Prüfung entscheidet darüber, ob auch zukünftig in Europa Tiere unter qualvollen Langstreckentransporten leiden werden oder nicht. Ziel von „8hours“ ist es eine Million Unterschriften zu sammeln, um eine klare Botschaft an Politik und Landwirtschaft zu senden: Lebende Tiere, die für Mast und Schlachtung bestimmt sind, dürfen höchstens acht Stunden transportiert werden.

 


Patenschaften
Olando_1Wir können leider nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber für einige Tiere wenigstens die ganze Welt. Alle unsere Tiere wären bereits tot, hätten wir von NetAP sie nicht aufgenommen. Nun gilt es, ihre Zukunft abzusichern. Werden Sie Patin oder Pate eines unserer Tiere und helfen Sie mit, ihnen ein sorgenfreies und artgerechtes Leben zu ermöglichen, heute und in Zukunft.
Spenden
CIMG0216Ohne Spenden geht es nicht, denn Tierschutz kostet Geld. NetAP setzt sich ein, für einen nachhaltigen Tierschutz. Ihre Spende fliesst vollumfänglich dem Tierschutz zu, da wir kaum administrative Kosten haben und auch keine Angestellten beschäftigen. NetAP ist als gemeinnützig anerkannt, Zuwendungen an NetAP sind dadurch steuerabzugsfähig. Bitte helfen Sie uns den Tieren zu helfen!