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Hilfe für Strassentiere in Apulien Wir arbeiten eng mit Tierschützern vor Ort zusammen und sind Mitglied von CICTO (Coalizione internazionale contro la tortura organizzata dei cani italiani Organisation gegen die organisierte Hundequälerei in Süditalien). Süditalien ist in vielen Ferienkatalogen vertreten und wird vor allem im Sommer von Touristenströmen heimgesucht. Die Schönheit der Landschaft und die kulinarischen Genüsse können jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass in Süditalien, wie in vielen anderen südlichen Regionen, unendlich viele verstossene Tiere leben, darunter auch tausende streunende Hunde und Katzen. Jedes Jahr werden weitere Tiere ausgesetzt, allzu oft unkastriert. Schätzungen sprechen von jährlich rund 300'000 Hunden und 150'000 Katzen allein in Italien. Ein Grossteil dieser Tiere fällt dem Strassenverkehr zum Opfer, manche werden vergiftet oder erschlagen. Viele Hunde werden von Hundefängern eingefangen und in eines der zahlreichen Canile (Hundeheime) gebracht. Solche Tierheime sind in Apulien nach einer Gesetzesänderung Anfang der 1990er Jahre wie Pilze aus dem Boden geschossen. Oft nicht aus Tierliebe, sondern um des Profites willen. Das Gesetz verpflichtet die Gemeinden, Hundeheime einzurichten und zu subventionieren. Die Aufwandsentschädigung, die die Staatskasse den Tierheimen zukommen lassen muss, wird pro Tier berechnet. Dies hat zur Folge, dass viele Tierheime trotz klarer Bestimmungen im Gesetz kaum Interesse daran haben, die Tiere zu kastrieren oder ein leidendes Tier einzuschläfern. Denn werden die Tiere konsequent kastriert,
Lesen Sie auch Bericht im Schweizer Hundemagazin vom Juni 2007 PDF Bericht im Tierschutzbund aktuell vom Oktober 2009 PDF Spenden für das Projekt Süditalien mit dem Stichwort "Süditalien" auf PC 85 -788418 -5 Vielen Dank! |

