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Streuner Thailand
Thailand ist für viele Touristen das Reiseland erster Wahl, denn Thailand verfügt über eine phantastische Natur: Ursprünglicher Dschungel, eindrückliche Gebirge, traumhafte Strände, grossartige Tierwelt. Kein Wunder, dass die Touristen das Land lieben.
Wer jedoch ein Herz für Tiere hat, wird schnell auch mit den Schattenseiten Thailands konfrontiert. Überall trifft man auf bettelnde, kranke, verletzte oder tote Hunde und Katzen. Strassentiere, mit denen es das Schicksal nicht besonders gut meint. Ihrer Natur folgend vermehren sich diese Tiere trotz ihrer Leidensgeschichte unkontrolliert und vervielfachen damit das Elend weiter und weiter. Viele Welpen sterben an Krankheiten oder durch Unfälle, und diejenigen, die es schaffen, müssen sich irgendwie durchschlagen und vermehren sich ebenfalls weiter, wenn dies nicht präventiv verhindert wird.
Seit langem unterstützen wir lokale Tierschützer vor Ort im Bestreben, das Leid der Strassentiere zu lindern und proaktiv dagegen anzukämpfen. Einziges wirkungsvolles Mittel ist auch hier: Kastrationen!
Einerseits finanzieren wir jedes Jahr Kastrationen und Medizin, andererseits vermitteln wir auch Tierärzte für Einsätze vor Ort. Für manchen europäischen Tierarzt ist ein Einsatz in Thailand ungemein spannend, denn die Situationen, die man vor Ort antrifft, werden sie im Tagesgeschäft zuhause so wohl nie erleben. Insbesondere die Wundversorgung spielt nebst den Kastrationen eine grosse Rolle, denn bereits ein kleiner Kratzer genügt, damit Fliegen dort ihre Eier hinein legen. Die sich daraus entwickelnden Maden fressen dann rasch grosse Löcher ins Fleisch, und wenn keine Hilfe erfolgt, geht das Tier irgendwann jämmerlich an einer Blutvergiftung ein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass man plötzlich ein verletztes Äffchen auf dem Behandlungstisch vorfindet oder andere exotische Tiere. Ein Einsatz für die Tiere in Thailand bildet mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis und beschert eine nicht zu unterschätzende Bereicherung für jeden Tierarzt!
Natürlich spielt auch Aufklärung eine grosse Rolle. Einerseits sollen Touristen auf die Probleme der Tiere aufmerksam gemacht werden, denn wenn überhaupt jemand in Thailand etwas spendet, dann sind es in der Regel die Touristen. Andererseits werden aber auch die Einheimischen einbezogen und aufgeklärt. Immer wieder gelingt es, einen Thai zu überzeugen, dass sein Hund mit einer Kastration und fachgerechter Wundversorgung besser dran ist. Auch Hotels werden aufgeklärt, dass sie Katzen nicht nur dulden sondern sogar aktiv für ihre Gesundheit sorgen und selbstverständlich darauf achten, dass alle kastriert sind.
Bisherige und aktuelle Einsätze durch NetAP-Tierärzte vor Ort:
weitere Tierärzte und Assistenten im Einsatz: Dr. med. vet. Peter Ruch, Bangkok, Dezember 2011 med. vet. Franziska Brandenberger, Bangkok, Dezember 2011 med. vet. Sarah Weber, Bangkok, Dezember 2011 Adriana Dobry, Bangkok, Januar 2012 med. vet. Christine Pfistner, Phuket, Januar - März 2012
Einsatzberichte:
Einsätze Flutkatastrophe in Bangkok, November 2011 - Januar 2012 Bericht im 20 Minuten, November 2011 Bericht im Stadtanzeiger Winterthur, November 2011 Bericht im Welt der Tiere, Dezember 2011 Bericht im Katzenmagazin, Januar 2012 Bericht im Hundemagazin, Januar 2012 viele weitere Presseartikel über diese Einsätze finden Sie unter Über NetAP/Presse/Medien
Weitere Einsatzberichte aus Thailand:
Christine - Januar - März 2012 - Einsatzbericht folgt
Anina - 7. und 8. Einsatzbericht Juli 2011
Anina - 6. Einsatzbericht Juni 2011
Anina - 5. Einsatzbericht Juni 2011
Anina - 4. Einsatzbericht Juni 2011
Anina - 3. Einsatzbericht Juni 2011
Anina - 2. Einsatzbericht Mai 2011
Anina - 1. Einsatzbericht Mai 2011
Enrico - Einsatzbericht November 2010
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