"Ein Tierfreund zu sein gehört zu den grössten seelischen Reichtümern des Lebens."
Richard Wagner
Ukraine - Im Einsatz gegen die Massentötungen
Montag, 06. Februar 2012
Hund_Ukraine Nach langen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung in Kiew und der kurzfristigen Zusage zu einer Kastrationsaktion von Seiten des stellvertretenden Bürgermeisters, kann endlich damit begonnen werden, Strassentiere in der Hauptstadt der Ukraine zu kastrieren. Unser Tierarzt Dr. Hans Studer ist seit Samstag in Kiew. Es ist bitterkalt, minus 20 Grad.
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Update: Petition gegen lange Schlachttransporte
Freitag, 03. Februar 2012
Transport_8 Sie erinnern sich? Am 2. Januar 2012 haben wir die Millionenschwelle an Stimmen für die Petition gegen lange Schlachttransporte überschritten. Über eine Milliom Menschen haben sich gegen die langen und qualvollen Schlachttransporte in Europa ausgesprochen, davon kommen über 37'000 Stimmen aus der Schweiz.
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Ukraine: Im Einsatz für die Streuner
Mittwoch, 01. Februar 2012
Ukraine_Hund Es ist soweit: Am Samstag fliegt der erste NetAP Tierarzt nach Kiew um auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt, zusammen mit Tierärzten der deutschen Tierschutzorganisation ETN, ein Kastrationsprojekt zu starten. Weitere Tierärzte werden folgen.

Noch immer werden in der Ukraine Hunde und Katzen getötet, um die Strassen für die bevorstehende Fussball EM zu "säubern". Die internationalen Proteste zeigen erste Wirkung und wir werden nicht nur kastrieren, wir werden auch ukrainische Tierärzte in modernen Kastrationsmethoden schulen. Denn zur Zeit werden zwar an manchen Orten Streuner kastriert, viele Tiere überleben die Operation aber nicht, da mit mittelalterlichen Methoden gearbeitet wird, teilweise wird sogar Küchengarn genommen um zu nähen. Wir möchten sicherstellen, dass zukünftig auf professionelle Weise kastriert wird und das Leid der Streuner irgendwann ein Ende nimmt. Für die bevorstehenden Einsätze brauchen wir dringend Ihre Unterstützung. Für Flüge, Medikamente, OP-Material, Futter usw. Danke!
Im Einsatz für Thailands Tiere
Samstag, 28. Januar 2012
Die letzten beiden Tierärzte sind gerade aus Thailand zurückgekommen. 12 NetAP- Tierärzte und eine Tierkrankenschwester waren in den vergangenen Wochen in Bangkok und haben alles dafür getan um möglichst viele Opfer der Flutkatastrophe vom Herbst 2011 zu retten. Und nicht nur das: Alle Tiere wurden nach der Genesung auch kastriert, denn nur durch die Kastration der Streuner kann das unendliche Leid auf den Strassen dauerhaft gemildert und irgendwann ganz gestoppt werden.
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Palio: Tierquälerei unter dem Deckmantel der Tradition
Mittwoch, 18. Januar 2012
NopalioNicht nur beim Stierkampf werden unter dem Deckmantel der Kultur und Tradition Tiere gequält. Jährlich finden in Italien zahlreiche so genannten „Palii“ statt, bei welchen es darum geht, mittelalterliche Traditionen nachzuahmen, beispielsweise durch Kostümumzüge, Spiele oder Theater. Die meisten „Palii“ beinhalten aber auch einen Wettbewerb zwischen den verschiedenen Quartieren der Stadt, welcher seinen „Höhepunkt“ in einem Pferderennen (manchmal auch Eselrennen o.ä.) findet. Dieses Rennen findet jedoch nicht auf einer Pferderennbahn statt: nein, die Tiere werden durch die engen Gassen gehetzt, deren Untergrund meist aus Pflastersteinen, Sand oder Asphalt besteht, schwere Stürze und Verletzungen sind entsprechend vorprogrammiert.
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Und immer noch Tiere in Not in Bangkok
Dienstag, 17. Januar 2012
NetAP_BKK_TREAT_Peter_und_Andreas Seit November schickt NetAP Tierärzte nach Bangkok, um den vierbeinigen Opfern der Flutkatastrophe zu helfen. Zur Zeit sind die beiden Tierärzte Dr. Andreas Peter und Dr. Peter Düggeli sowie Adriana Dobry als Assistentin im Einsatz vor Ort und arbeiten in der Klinik von TREAT, in einem der ärmeren Stadtteile Bangkoks. Nach wie vor gibt es unglaublich viel zu tun, nicht nur mit Kastrationen, Wundversorgung und Parasitenbehandlungen. Viele Spezialfälle werden den Tierärzten vorgestellt und die Tiere profitieren von der grossen Erfahrung der beiden Schweizer Tierärzte. Und Dank Adriana, die die Tiere laufend vorbereitet und überall nach dem Rechten sieht, können die Tierärzte effizient und effektiv den ganzen Tag operieren, so dass vielen Tieren geholfen werden kann.
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NZZ greift die Petition 8hours auf
Samstag, 14. Januar 2012

Nach einer Medienmitteilung von NetAP greift auch die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) die Petition "8hours" auf, welche sich gegen lange Tiertransporte ausspricht. In zwei gut recherchierten Artikeln werden Fakten sachlich aufgearbeitet und der damit zusammenhängende Fleischkonsum der Konsumenten kritisch hinterfragt. Insbesondere wird erneut darauf hingewiesen, dass der Schweizer Konsument alleine im Jahr 2011 für rund eine Milliarde Schweizer Franken das im Ausland (Europa) billigere Fleisch eingekauft hat, und damit für die langen Tiertransporte in Europa mitverantwortlich ist.

Lesen Sie die beiden NZZ Artikel "Bürgerprotest in der EU gegen lange Tiertransporte" und "Die bigotte Haltung der Fleischesser" in der NZZ vom 13. Januar 2012.

Weitere 434 Esel medizinisch versorgt
Mittwoch, 11. Januar 2012

Wundbehandlung_komp Seit Ende September konnten im Zusammenhang mit unserem Eselprojekt in Tansania weitere 434 Esel medizinisch versorgt werden. Gleichzeitig wurde die Ausrüstung der Tiere verbessert und die Halter in Bezug auf Haltung, Behandlung und Fütterung der Tiere geschult. Für den Start eines umfassenden Schulungsprojekts, welches schliesslich über 3000 Eseln zu Gute kommen würde, fehlen uns leider noch die nötigen finanziellen Mittel. Wir sind auf Sponsorensuche und hoffen, dass wir spätestens Mitte Jahr damit beginnen können. Bis dahin konzentrieren wir uns weiterhin auf die medizinsche Versorgung der Tiere mit der mobilen Klinik.

Hilfe für die Strassentiere der Ukraine
Donnerstag, 05. Januar 2012
Ukr_Hund_hinter_Gitter Mittlerweile ist wohl überall bekannt, mit welchen Mitteln in der Ukraine gegen die Strassentiere vorgegangen wird. Durch sogenannte Säuberungsaktionen will man die Strassen von ungewollten Tieren frei kriegen, rechtzeitig für die Fussball EM 2012. Dabei wird mit unvorstellbarer Grausamkeit gegen die Hunde und Katzen vorgegangen. Viele Menschen und viele Tierschutzorganisationen protestieren dagegen, bei Botschaften, bei der UEFA, bei lokalen Politikern. Und obwohl in den Medien teilweise berichtet wird, dass die Tötungen eingestellt wurden, gehen sie offensichtlich weiter.
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Update Bangkok: Immer noch brauchen viele Tiere Hilfe!
Donnerstag, 05. Januar 2012
A_Daniele_BKK_Treat Während die meisten Menschen die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr mit Familie, Freunde, feinem Essen und entspanntem Beisammensein genossen, arbeitete unsere Tierärztin Danièle rund um die Uhr in der Klinik TREAT in Bangkok, um weiteren vierbeinigen Opfern der Flutkatastrophe beizustehen und gleichzeitig möglichst viele Strassentiere zu kastrieren.

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