"Ein Tierfreund zu sein gehört zu den grössten seelischen Reichtümern des Lebens."
Richard Wagner
Hilfe für die Strassenkatzen auf Elba
Donnerstag, 19. August 2010
Ftterung Mit mehr als einer halben Tonne Hilfsgüter für Strassenkatzen, reiste NetAP am 13. August nach Elba, Italien. Der Hilferuf der einheimischen Tierschützerin Lisa veranlasste uns, die Situation direkt vor Ort zu prüfen, um allfällige weitere Hilfsaktionen zu planen. Lisa hatte bei ihren Schilderungen über das Katzenleid nicht übertrieben: Die Situation der Tiere ist mehr als desolat. Schätzungsweise 15'000 Katzen vegetieren auf der Insel vor sich hin. Parasiten wie Flöhe und Würmer machen ihnen das Leben schwer, Krankheiten wie FIP, FeLV, Herpes, Pilze, Räude erschweren den Alltag ausserdem. Viele der Krankheiten wären einfach zu beseitigen, wenn medizinische Hilfe zur Verfügung stehen würde. Kastrationen würden zusätzlich viel Leid verhindern, denn insbesondere die Kleinen haben kaum eine Überlebenschance und verenden oft elendiglich, irgendwo im Nirgendwo. Diejenigen die durchkommen sorgen schon bald für weiteren Nachwuchs, das Elend nimmt seinen Lauf, weiter und weiter.
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Trensen gegen Schmerzen
Montag, 02. August 2010

Fahrradkette_als_Trense Wir sammeln weiter! Ihre alte Trense oder das aus der Mode geratene Halfter. Sie machen in Osteuropa einen grossen Unterschied. Wir ersetzen altes, defektes und Schmerzen verursachendes Material durch gut erhaltene Güter aus der Schweiz. Die Armut in manchen Ländern bringt Pferdebesitzer auf die verrücktesten Ideen. Rostige Fahrradketten, Drähte, Schnüre, Kabel - alles wird eingesetzt als Arbeitsmaterial für die Pferde. Oft verursachen diese beim Pferd Kratzer, offene Stellen, klaffende Wunden, Infektionen - Medizin und Tierarzt können sich die Leute aber nicht leisten. Im Dezember 09 und im Juni 10 konnte NetAP einiges an Hilfsgüter verteilen, immer im Tausch gegen das schlechte Material.

Wir bleiben dran und suchen weiterhin Trensen und Halfter für die Pferde in Osteuropa. Helfen Sie mit!

Vegi Tag - wir machen mit!
Freitag, 23. Juli 2010

Vegi-Tag_banner

Warum? Weil eine Reduktion des Fleischkonsums gut für die Umwelt, das Klima, die Gesundheit und vor allem für die Tiere ist! Deshalb unterstützen wir das Projekt Vegi Tag der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus. Lesen Sie mehr über die Aktion auf www.vegi-tag.ch.

Tierschutzbericht 2009 des BVET
Donnerstag, 22. Juli 2010
Art. 208 Abs. 2 Tierschutzverordnung (TschV) verpflichtet das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) durch Information den tiergerechten Umgang mit Tieren zu fördern und über die Entwicklungen im Tierschutz zu berichten. Dieser Pflicht kommt das BVET einerseits mittels einer Informationsplattform im Internet und zahlreichen Broschüren anderseits mit dem jährlichen Tierschutzbericht, der zum ersten Mal soeben für das Jahr 2009 erschienen ist, nach.

Informationen und Berichte tragen nur minimal zur Verbesserung der Situation der Tiere bei. Gefragt sind insbesondere Taten im Vollzug der Tierschutzbestimmungen und auch die Verbesserung derselben. Leider sind hierzu zur Zeit kaum echte Fortschritte zu erkennen. In Bezug auf den Vollzug der bestehenden Bestimmungen ist jeder Tierfreund gefragt. Werden tierschutzwidrige Zustände festgestellt, ist eine Anzeige an das zuständige Veterinäramt oder an die Polizei dringend empfohlen, denn nur so besteht die Chance, dass der Zustand geändert wird. Einfach wegschauen hilft nicht!

Hier finden Sie den Tierschutzbericht 2009 des BVET.

Für ein kleines "Bisschen" Fleisch
Mittwoch, 30. Juni 2010

Kuhmarkt Damit der Mensch Fleisch essen kann, werden Tiere getötet. Weil der Mensch viel Fleisch essen will, werden Tiere als Massenware gezüchtet, gehalten, transportiert und getötet. Kaum jemand interessiert sich, wie es den Tieren dabei geht. Fast jeder schliesst die Augen, ignoriert was geschieht. Denn es geht um Geld: Der Produzent will möglichst viel Gewinn, der Konsument möglichst wenig bezahlen. Und dazwischen wollen viele mitverdienen. Es geht schon lange nicht mehr um Tiere. Es geht um Ware, um Kilopreise, um Stückmengen. Für Mitgefühl bleibt hier kein Platz. 

Wir waren auf einem Schlachtmarkt. Wir haben die Augen aufgemacht um zu sehen, wie es den Tieren geht. Wir möchten das Erlebte mit Ihnen teilen. Was wir berichten ist nicht schön. Aber es ist die Wahrheit. Und es geht uns alle an. Öffnen auch Sie die Augen und lesen Sie den Erfahrungsbericht unseres Teams. Und glauben Sie bitte nicht, dass die Schilderungen Ausnahmen sind.

Ab 2011 kein Tieranwalt mehr in Zürich
Mittwoch, 30. Juni 2010
Und wieder ein Rückschlag für den Tierschutz: Am 10. Mai 2010 verabschiedete der Kantonsrat ein Gesamtpaket kantonaler Gesetzesänderungen im Rahmen der Anpassung an die eidgenössische Zivil- und Strafprozessordnung, die unter anderem das Amt des Tierschutzanwaltes per Ende Jahr abschafft. Somit wird der einzige Tieranwalt der Welt sein Büro per 31.12.2010 räumen müssen. Die Parteirechte der Tiere soll gemäss Auskunft der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich zukünftig das ohnehin schon überlastete Veterinäramt wahrnehmen. 18 Jahre lang gab es das Amt des Tieranwaltes, welches damals 83 % der Zürcher Stimmberechtigten forderten.
 
Offenbar haben diverse Parlamentarier gar nicht realisiert, über was sie da alles abstimmen. Den Tieren nützt die nachträgliche Erkenntnis leider gar nichts. Über 2000 Fälle hat der Zürcher Tieranwalt bearbeitet. Hoffen wir, dass sich durch diesen Fehlentscheid die ohnehin schwierige Situation der Tiere nicht noch mehr verschlechtert. 

 

Hilfe für Anny
Montag, 07. Juni 2010
NetAP rettet Anny in Apulien.
Anny_2010_2 Anny ist ein junges Pferd aus Süditalien und wurde schon als Fohlen sehr misshandelt. Der Mann, der Anny zusammen mit einem weiteren Jungpferd gekauft hatte, war überzeugt davon, den Willen des charakterstarken Pferdes durch eine isolierte Haltung in einem dunklen Stall brechen zu können. Getrennt von ihrer Pferde-Freundin hat Anny sehr gelitten in dieser Einsamkeit...

Anny hat einen etwas rebellischen und sturen Charakter. Die schlimmen Haltungsbedingungen haben sie nur noch misstrauischer gegenüber den Menschen gemacht. Erst der 14 jährigen Giorgia, die Anny zufälligerweise entdeckte, gelang es, das Pferd zu streicheln. Giorgia ist mit Tieren vertraut. Ihre Mutter ist eine engagierte Tierschützerin und kämpft seit Jahren gegen das Elend der Strassenhunde und Strassenkatzen in Apulien. Giorgia erkannte das Leiden des Pferdes und besuchte es von da an jeden Sonntag, zusammen mit ihrem Vater. Immer mehr wuchs das Vertrauen des Pferdes in die beiden Besucher, die ihm zeigten, dass Menschen auch nett sein konnten.
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Patenschaften
Olando_1Wir können leider nicht alle Tiere dieser Welt retten, aber für einige Tiere wenigstens die ganze Welt. Alle unsere Tiere wären bereits tot, hätten wir von NetAP sie nicht aufgenommen. Nun gilt es, ihre Zukunft abzusichern. Werden Sie Patin oder Pate eines unserer Tiere und helfen Sie mit, ihnen ein sorgenfreies und artgerechtes Leben zu ermöglichen, heute und in Zukunft.
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