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Die Jagd
"Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet Abscheu vor dem Töten." Albert Schweitzer
Die Jagd bedeutet für viele Menschen ein Freizeitvergnügen. Jäger bezeichnen sich selbst gerne als diejenigen, die Verantwortung für Tier und Natur übernehmen. Sie argumentieren mit der Pflicht, die fehlenden natürlichen Feinde zu ersetzen und somit einer Überpopulation vorzubeugen.
NetAP spricht sich klar gegen die Jagd aus. Befürwortern wie Gegnern empfehlen wir die Studie von Carlo Consiglio, Professor für Zoologie an der Universität Rom. Er ging der Frage nach, ob die Jagd zu rechtfertigen ist oder nicht. Seine Untersuchungen, die er in dem Buch "Vom Widersinn der Jagd" vorstellt, sind wissenschaftlich abgesichert, sachlich vorgebracht und von zwingender Logik. Seine Folgerungen bestätigen, dass das Jagen, sprich: das Töten von Tieren durch Menschen, keine Legitimation, weder ethisch/moralisch noch wissenschaftlich/sachlich hat.
Carlo Consiglio, Vom Widersinn der Jagd, Frankfurt am Main 2001, Verlag: Zweitausendeins ISBN 3-86150-372-7, (italienische Originalausgabe: Diana e Minerva, Una critica scientifica della caccia, Rom 1990, Edizioni Borla) 2001
Die Fischerei
"Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr." Franz Kafka, beim Betrachten der Fische in einem Aquarium
Fisch sei gesund, sagt man. Manch einer sagt von sich, er sei Vegetarier und isst dennoch Fisch. Fischessen liegt im Trend. Wenn weiterhin so viel Fisch konsumiert wird, sind die Gewässer bald leer gefischt. Ein wachsender Teil der Fische kommt bereits aus Zuchtanlagen. Diese belasten die Umwelt.
Was aber ist mit den Fischen? Obwohl Fische nicht Schreien, wenn sie Schmerzen haben oder Angst empfinden, beweisen genügend Studien, dass sie ebenso Schmerzen empfinden können wie Säugetiere. Sie leiden, wenn sie aufgespiesst werden oder im Netz landen. Sie kämpfen um zu entkommen und zeigen deutlich, dass sie einen Überlebenswillen haben. Oft werden die leidenden Tiere nach dem Fang teilweise lebend verarbeitet. In Zuchtanlagen vegetieren sie zu tausenden vor sich hin, ständig gestresst, in einer nicht artgerechten Umgebung.
Jeder einzelne Fisch leidet, ob er nun zu einer bedrohten Art gehört oder nicht. Wenn er aus dem Wasser gezogen wird quellen ihm die Augen aus den Höhlen wegen dem Druckabfall, er erstickt, wird zerquetscht oder lebend aufgeschnitten und ausgenommen.
Jährlich erleiden über 150 Millionen Tonnen Fisch einen grausamen Tod.
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